In Transaktions-Mails liegt großes ungenutztes Potenzial

Die Internet World Business hat in ihrer Zeitschrift einen spannenden Artikel zum Thema E-Mail-Marketing und Transaktions-Mails veröffentlicht. netnomics‘ Geschäftsführer Jens Hilbrands war im Interview und zeigt, wo das ungenutzte Potenzial liegt.

Hohe Öffnungsraten von Transaktions-Mails als Chance

Der Kunde hat den Kauf-Button gedrückt, erhält per E-Mail eine Bestätigung der Bestellung und anschließend eine für den Versand. Eventuell kommt noch eine Benachrichtigung für den Eingang von Retouren hinzu. Das ist der standardmäßige Ablauf eines jeden Shops. Doch diese Transaktions-Mails können mehr als nur die notwendigen Bestellinformationen zusammenzufassen. Aufgrund außergewöhnlich hoher Öffnungsraten steckt gerade in diesen klassischen Mails für Händler großes Potenzial, welches allerdings nur selten genutzt wird. Laut der E-Mail-Marketing-Benchmark von Inxmail werden Bestellbestätigungen von rund 69% der Empfänger geöffnet. Versandbestätigungen liegen bei 61% und Retoureneingänge sogar bei knapp 72%. Zum Vergleich: vom Kauf losgelöste Mailings haben eine Öffnungsrate von lediglich 28%. Ein deutlicher Unterschied der für Shop-Betreiber eine große Chance bietet.

Schließlich hat er viel Marketing-Geld ausgegeben, um den Kunden das erste Mal in seinen Shop zu locken und zum Klick auf den Kaufen-Button zu bewegen. Wirklich lohnend wird der Kunde erst dann für ihn, wenn er das zweite, dritte oder vierte Mal kauft.
– Jens Hilbrands

Die Bereitschaft des Kunden zur Kommunikation nach einem Kauf ist folglich sehr hoch und sollte zur Anregung zu weiteren Käufen im Shop genutzt werden.

Kundenkommunikation durch relevantere Transaktions-Mails optimieren

Doch die Praxis zeigt, dass Händler häufig nur Standardmailings verschicken. Um Kunden zu beeindrucken muss jedoch die Relevanz der Transaktions-Mails zunehmen. Dabei spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Zum Beispiel kann der Shop-Betreiber anhand einer attraktiven Platzierung der gekauften Produkte hier erneut die Vorfreude des Kunden wecken.

Der Händler kann den Kunden dort auch noch einmal in seiner Kaufentscheidung bestätigen, indem er darauf hinweist, wie viele andere Kunden das Produkt bereits gekauft und wie gut sie es bewertet haben.
– Jens Hilbrands

Außerdem wichtig: der Shop sollte seine Tonalität beibehalten. Wenn Händler ihre Kunden auf eine moderne Art und Weise im Shop ansprechen, sollte dies auch in den Transaktions-Mails geschehen. Es gilt also: Weg von den standardisierten Mailings hin zur Anpassung auf die Shopidentität und sich ruhig mal was trauen.

Wenn ich einem Neukunden eine Willkommens-Mail oder einem treuen Stammkunden eine Mail zu seinem fünfjährigen Shop-Jubiläum schicke, darf ich das tatsächlich feiern. Und das darf auch mal ein bisschen bunter und lauter sein.
– Jens Hilbrands

Mit Hilfe von Tests sollten Shop-Betreiber verschiedene Mailings ausprobieren und analysieren, worauf die Kunden reagieren. Dabei darf man durchaus mal mutig sein und der Kreativität freien Lauf lassen.

Fazit

Transaktions-Mails stellen demnach insgesamt eine Riesenchance für eine gute Kundenbindung dar. Welche Möglichkeiten sich im Rahmen dieser noch für ein erfolgreiches Customer-Relationship-Management bieten, erfahrt Ihr in der Ausgabe 2/19 der Internet World Business oder direkt hier.

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