Landingpages – Darum sind sie für Unternehmen so wichtig

Landingpages – Darum sind sie für Unternehmen so wichtig!

Um Kundendaten abzufragen, Eventanmeldungen zu sammeln oder ein Produkt vorzustellen, wird eine Landingpage gebraucht, die genau dieses Ziel verfolgt und optimal konvertiert. Aber welche Eigenschaften muss diese Seite besitzen und an welchen Stellschrauben muss gedreht werden, um das angesetzte Ziel zu erreichen? Genau das möchte ich heute in meinem Fachartikel erläutern.

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine Website, die den Besucher zu einer einzigen Handlung bringen sollte und somit nur ein einziges (Klick-) Ziel verfolgt. So benötigt eine Landingpage beispielsweise keine Navigation, da diese den Website-Besucher in die Irre bzw. auf eine andere Seite, weg von dem eigentlichen Ziel, führen könnte. Daher wird eine Landingpage auch als Zielseite, Einsprungseite oder Marketingseite bezeichnet.

Welche Ziele verfolgt eine Landingpage?

Einerseits eignen sich Landingpages hervorragend dazu den Verkauf von Produkten zu unterstützen und die jeweiligen Alleinstellungsmerkmale aufzuzeigen, andererseits unterstützen Landingpages bei der Leadgenerierung mit dem primären Ziel, Informationen über den Kunden zu sammeln. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um Emailadressen – aber auch der Name, das Geburtsdatum, die Telefonnummer oder die Anzahl der Kinder können für ein Unternehmen wichtig sein und hier generiert werden. Je mehr persönliche Daten man von seinen Website-Besuchern erhält, umso genauer können diese Daten später genutzt werden, um neue Inhalte für diese Zielgruppe aufzubereiten.

Was macht eine Landingpage erfolgreich?

Verschiedene Aspekte haben Einfluss darauf, ob eine Landingpage gut oder schlecht performt. Bei der Gestaltung ist ein absoluter Fokus auf das Kernelement (also z.B. das Eingabeformular oder die Gewinnspielmaske) zu legen, um eine möglichst hohe Conversion-Rate zu erzielen. Besucher sollten auf einen Blick erkennen, worum es auf der Landingpage geht und was sie machen sollen. Bei der Erstellung von Formularen empfehle ich im ersten Schritt, nur essenzielle Daten Felder zu nutzen um Absprünge zu vermeiden und nicht ausgefüllte Formulare zu verhindern. Zusätzliche Felder können auch nach und nach durch Profilanreicherungskampagnen ergänzt werden. 
Eine beliebte Methode zur Conversion-Steigerung sind besondere Anreize (oder Incentives), wie kostenlose Webinare, gratis Whitepaper, Gutscheine für die nächste Bestellung oder Zugang zu Testversionen. Wenn man zum Beispiel nur Emailadressen sammeln möchte, könnte – je nach Zielgruppe – ein Quiz interessant sein. Wichtig ist auf jeden Fall, das der Inhalt der Landingpage vor allem zu dem Unternehmen passen und mit den Produkten harmonieren sollte. Übertrieben gesagt bringt es nichts, wenn beispielsweise ein Baumarkt, der auf Pflanzen spezialisiert ist, ein Webinar zum Thema “Hilfe bei Haarausfall” anbietet. Das Incentive sollte deshalb mit Bedacht gewählt werden und dem Interessenten einen echten Mehrwert bieten. 

Wie kann eine Landingpage dynamisiert werden?

Individualisierte und persönliche Kundenansprache sollte auch bei Landingpages das A und O sein, denn nur damit wird die Customer Experience für den Betrachter ansprechender und führt damit schneller und einfacher zum Ziel. Ein kleiner Tipp wäre zum Beispiel mit Hilfe von Geo-Targeting Technologie den Standort des Besuchers bestimmen zu lassen. So kann man nämlich, wenn zum Beispiel aus Hamburg auf die Seite zugegriffen wird, aus einer generischen Begrüßung ‘Hallo’ oder ‘Guten Tag’ ein ‘Moin’ gemacht, wenn aus Bayern auf die Seite zugegriffen wird, steht dann vielleicht ein ‘Grüß Gott’.

Eine andere Idee wäre zum Beispiel, daß man die Inhalte der Landingpage auch auf das jeweilige Wetter oder die Jahreszeit abstimmt. Über CloudPages, der Landingpage-Anwendung von Salesforce, lassen sich LandingPages auch auf Basis vorhandener Kundendaten dynamisieren, z.B. die Auswahl angezeigter Produkte. Das bedeutet, das jeder Website-Besucher eine individualisierte, auf seine Customer Experience abgestimmte Landingpage zu sehen bekommt.

Wie sollte eine Landingpage aufgebaut sein?

Eine Landingpage sollte, damit sie zum Ziel führt, aus verschiedenen Elementen bestehen:

Die 5 Kernelemente einer Landingpage:

1. Das Nutzerversprechen und Alleinstellungsmerkmal
Ein klares Werteversprechen: Wie sehen die Vorteile des Produktes/Services für den Kunden aus und was ist das Besondere? Wie kann der Nutzer davon profitieren? Warum sollte der Kunde das beworbene Produkt kaufen, downloaden oder klicken? Diese Punkte müssen innerhalb von Sekunden klar werden und sollten nicht aus Firmensicht geschrieben werden, sondern ganz klar eine Problemlösung bieten.
Unterstützend dafür können eine aussagekräftige Überschrift, die die ‘Painpoints’ der Kunden anspricht. Sie sollte aufgreifen, woher man gekommen ist oder dieses sogar wiederholen. Die Überschrift darf kurz, muss aber prägnant sein und kann durch eine Subheadline unterstützt werden.

2. Heroshot
Unter dem sogenannten Hero Shot versteht man ein Bild, eine Animation oder auch ein eingebundenes Video, dass die Kernaussage der Landingpage unterstützt. Am Besten wird es prägnant im oberen Bereich platziert. Zu beachten ist, dass es schnell erfassbar und leicht verständlich ist. Auch wenn die Headline zuerst gelesen wird, nimmt der Betrachter den Hero Shot noch im Voraus wahr. Das kommt daher, dass ein menschliches Gehirn Bilder 60.000 mal schneller verarbeitet als Text. 

3. Kundenstimmen
Egal, was auf einer Landingpage erreicht werden soll, es macht immer Sinn ein Zitat, eine Produktbewertung oder ein Testimonial einzubinden. Hierbei ist es gut, wenn die Zielgruppe sich in dem Text wiederfindet und es emotional auf sich selbst oder eine vertraute Situation beziehen kann. Ein Beispiel: “Seitdem meine Katze dieses Futter bekommt ist sie viel aktiver und spielt glücklicher als sonst.” Liest ein Katzenbesitzer mit genau dem gleichen Problem diesen Beitrag, findet er eine glaubhafte und authentische Lösung und würde dieses Produkt eher ausprobieren und kaufen. Der Text sollte also mit einem Problemlösungsansatz passend zu der Zielgruppe ausgewählt werden.

4. Logo und Presse einbinden
Wenn vorhanden, ist es sinnvoll Presselogos oder andere Kundenlogos einzubinden. Sätze wie “Bekannt aus …” oder “Kooperationen mit …” können ein überzeugendes Argument sein, dass das Kaufverhalten positiv beeinflusst. Wenn man zum Beispiel im Online Marketing hört: “Bekannt von der OMR” erwartet man fachbezogenen, hochwertigen Inhalt.

5. CTA – Call to Action
Die Handlungsaufforderung in der CTA sollte sofort sichtbar sein. Ohne diesen Klick kann das Ziel nicht erreicht werden und deswegen ist es wohl eines der wichtigsten Elemente auf der Landingpage. Durch sie gibt man dem User zu verstehen, was als nächstes zutun ist. Mögliche Aktionen sind zum Beispiel “Jetzt kaufen”, ”zum Download”, ”gleich sichern” oder ”zur Anmeldung”. Die Darstellung der CTA kann einen starken Einfluss auf das Klickverhalten haben und sollte deswegen gut überlegt oder sogar getestet werden. Was auch noch sehr wichtig ist:Alle klickbaren Elemente sollten den selben Link hinterlegt haben.

Was kann auf einer Landingpage getestet werden?

Wenn man sich nun für ein Landingpage Design und ein Ziel entschieden hat, ist es, wie bei allem im Marketing-Bereich, wichtig zu testen welche Elemente der Webpage zum besseren Zielergebnis führen. Hierzu bietet sich das sogenannte A/B Testing an. Das bedeutet das Gruppe A und Gruppe B jeweils eine Landingpage sehen, die sich in einem Punkt unterscheidet. Mögliche Elemente, die getestet werden können, sind beispielsweise die Navigation, die Bilder (emotional vs. rational) oder die Farbe der Call-to-Actions. Dann wird verglichen welche Landingpage eine höhere Conversion erzielte und dann wird diese Website weiter genutzt und weiterhin optimiert.

Aber wie reduziert man die Größe seines GIF’s? Für effizientes E-Mail Design und Versand, ist es wichtig die Größe der E-Mails und der GIFs so gering wie möglich zu halten. Um die Dateigröße eines GIFs für das Web zu optimieren, gibt es zwei Wege: Den Weg der “Lossy compression” und der “Lossless compression”. Übersetzt heißt dies ganz einfach, dass bei der ersten Variante die Datei kleiner wird, aber die Bildqualität einbüßen muss. Bei der zweiten Variante bleibt die Datenmenge erhalten und somit auch die Bildqualität, aber die Datei bleibt größer.
Die Anzahl der Bilder pro Sekunde, die sogenannten Frames, bestimmen die Größe der GIF-Datei.
Weniger Bilder pro Sekunde, bedeuten eine kleine Datenmenge und somit eine kürzere Ladezeit. Das heißt, es sollte ganz genau überlegt werden wie viele Frames wirklich notwendig sind aber trotzdem noch den gewünschten Effekt erzielen.

Bei dem Ziel eine profitable Landingpage zu erstellen, ist die Darstellung keineswegs außer Acht zu lassen. Alleine Farben und Formen können das Userverhalten stark beeinflussen. Die Grafikabteilung von netnomics hat viele erfolgreiche Landingpages, Newsletter und andere Formate getestet, entwickelt und stetig verbessert. Zögern sie also nicht uns bei Beratungs- und Umsetzungsbedarf zu kontaktieren! Wir freuen uns auf ihre Nachricht.


Autorin

Sarah Zingelmann

Seit Juni 2013 bin ich ein Teil des netnomics-Teams. Als Senior Grafikdesignerin konnte ich bereits die unterschiedlichsten Projekte unterstützen, im Design sowie konzeptionellen Bereich. Neben dem abwechslungsreichen Tagesgeschäft, habe ich an vielen internen Projekten mitgewirkt, wie beispielsweise dem jährlichen Adventskalender, etlichen Messestand-Designs und diversen Cases & Whitepapern. 

Auch privat bin ich gern kreativ und habe vom Lettering bis zu kleinen Näh-Projekten schon vieles ausprobiert. 

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