Titelbild zum Thema Technologie

Wir leben in spannenden Technologie-Zeiten und inmitten der vierten industriellen Revolution. Unser Leben und unsere Arbeit verändern sich mit der zunehmenden Digitalisierung aller Bereiche rasant. In unserem Alltag interagieren wir zunehmend mit smarten Dingen, künstlicher Intelligenz und der Mobilität des Arbeitens. Die meisten Technologien sind für uns bereits selbstverständlich, etwa das Online-Shopping, personalisierte Produktempfehlungen oder die Möglichkeit der Zahlung per Smartphone. Deshalb hat Salesforce im Bericht “Enterprise Technology Trends” die aktuellsten Trends der IT in Unternehmen zusammengestellt. Wir möchten euch hier die fünf wichtigsten Trends vorstellen.

Datengrundlage des Berichts

Die Daten basieren auf drei Doppelblindstudien, die zwischen Februar und März 2019 mit je ca. 100 Teilnehmern in Nordamerika, Europa und Ländern wie Indien, Australien und China durchgeführt wurden. Die Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Studie alle Vollzeit in der IT diverser Unternehmen tätig und gehörten dem mittleren und höheren Management-Ebenen an.

Diese fünf Trends möchten wir euch vorstellen

#1 Kundenerfahrung
#2 Mitarbeitererfahrung
#3 Mobile Technologie
#4 Systemintegration
#5 Blockchain

Die Kundenerfahrung hat absolute Priorität

Die Kunden von heute sind ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Wurde beispielsweise in der Vergangenheit aus Unternehmenssicht der Fokus auf einheitliche und praktische Vertriebswege gelegt, steht heute die Nachfrage im Zentrum des Vertriebs. Es geht um personalisierte Angebote, die zielgerichtet auf die aktuelle Nachfrage ausgerichtet sein sollten. Durch die zunehmende Vernetzung zwischen Unternehmen und Kunde ist die Macht der Kunden größer denn je. Daher geben 87% der Befragten an, dass das Thema der Kundenerfahrung absolute Priorität hat. Um eine gute Kundenerfahrung zu gewährleisten geben 93% der IT Manager an, dass der Ausbau der kundenorientierten Technologie kritisch für Unternehmen ist, um sich gegenüber Wettbewerbern zu positionieren. So ist die Integration verschiedenster digitaler Kommunikationskanäle sowie die Möglichkeit Kundendaten auszuwerten und abzubilden die wichtigste Technologie, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen oder im besten Fall zu übertreffen.

Tabellen die, die Daten zum Kundenerlebnis und deren Schwierigkeiten in der IT zeigt.

Die Mitarbeitererfahrung als Schlüssel zum Erfolg

Sind unzufriedene Mitarbeiter in der Lage Kunden zufriedenzustellen? Das ist die Frage, die der Bericht in den Raum stellt.
Die IT-Manager testen diese Theorie und sind sich noch unschlüssig, ob die Zufriedenheit der Mitarbeiter einen Einfluss auf die Kundenerfahrung hat. Auf der Prioritätenliste der IT stehen Systeme und Geräte, die die Mitarbeiterzufriedenheit fördern können nur auf Platz 4. Dagegen geben über 80% der Befragten an, dass aktuelle Hard- und Software und der Einsatz moderner Technologien, wie zum Beispiel die Automatisierung von Arbeitsabläufen oder die vereinfachte Analyse von Daten, wichtig ist, um Teams zu befähigen, die bestmögliche Arbeit zu leisten. Problematisch sind in dieser Hinsicht festgesetzte Budgets, die hauptsächlich der Verbesserung der Kundenerfahrung und Kundenzufriedenheit dienen und weniger für die Verbesserung der Mitarbeitererfahrung durch Technologie eingesetzt werden.

Ohne mobile Technologien geht nichts mehr

99% der IT-Manager geben an, dass ein Unternehmen mobil sein muss, um in Zukunft zu überleben. Dieses Statement unterstreicht die Wichtigkeit der mobilen Medien in der heutigen Zeit. Heute sind Unternehmen international vernetzt, Kunden daran gewöhnt überall und zu jedem Zeitpunkt auf Produkte und Informationen zugreifen zu können und die Möglichkeiten als Mitarbeiter Angebote wie das Homeoffice nutzen zu können sind fast selbstverständlich. Dennoch steht der Ausbau oder die Integration mobiler Technologien nicht sehr weit oben auf der langen Liste der Prioritäten in der IT. Hier geben nur 44% an, dass Mobilität einen hohen Stellenwert hat obwohl auch 74% der befragen IT-Manager angeben, dass ein eingeschränkter Zugriff auf mobile Apps, Daten und Content die geschäftliche Produktivität bis 2025 erheblich verlangsamen wird.

Werte zum Thema Mobilität in der Digitalisierung.

Die Systemintegration als zentrale Triebkraft

Die zunehmend mobile Welt und die Anzahl verschiedenster Systeme, Technologien & Touchpoints ist schier überwältigend. Im Durchschnitt verwendet ein Unternehmen bis zu 900 verschiedene Systeme, um Daten auszuwerten, Kunden zu betreuen und alle anderen Unternehmensprozesse und Aufgaben abzuwickeln.
Daher sind Systemintegrationen einer der wichtigsten Trends der Digitalisierung. In der Studie gaben die befragten IT-Manager an, dass nur 29% ihrer genutzten Systeme miteinander verbunden sind. Bei der heutigen Flut an Daten und der Nachfrage nach Personalisierungen ist das ein verschwindend geringer Wert. Daher geben hier mehr als zwei Drittel der Befragten an, dass ihre Konnektivitätsmängel auf eine fehlende oder eingeschränkte Integration zurückzuführen sind. Eine ähnliche Zahl der Befragten hält Projekte zur Systemintegration oft für zu langwierig und zu teuer.

Tabellen Ranking der Integration von verwendeten Technologien

Der Aufsteiger: Die Blockchain

Nachdem die Nutzung mobiler Technologien zum gegenwärtigen Alltag gehören, stellt sich die Frage: Was kommt als Nächstes? Die Antwort des Reports ist: die Blockchain. Die kryptografische Technologie befindet sich noch in den Kinderschuhen und ist bisher noch nicht in allen Bereichen anwendbar. Allerdings geben die IT-Manager an, dass die Blockchain ein enormes Potential besitzt nach den mobilen Technologien den nächsten großen Schritt in der Digitalisierung zu bewirken. Daher planen bereits 50% der Befragten die geplanten Investitionen im Bereich Blockchain in den nächsten zwei Jahren auszubauen.

Fazit

Es bleibt spannend, denn der Einsatz und die Reichweite der Technologien werden sich weiter ausbreiten. Allerdings ist der Einsatz nicht immer einfach und oft mit hohen Kosten für Unternehmen verbunden, was dazu führt, dass Technologien nur langsam oder vielleicht gar nicht in den unternehmerischen Alltag integriert werden. Unternehmen müssen in Zukunft entscheiden, welche Technologien für ihr eigenes Unternehmen und dessen Ausrichtung am wichtigsten sind und sich auf diese fokussieren.

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