Acht E-Mails, die jedes Unternehmen versenden sollte

Acht E-Mails, die jedes Unternehmen versenden sollte

E-Mails sind in unserer täglichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken, denn sie sind eines der vielseitigsten Kommunikationstools unserer Zeit. Ob im geschäftlichen oder privaten Umfeld: Heute nutzt fast jeder täglich die E-Mail. Für Unternehmen ist sie dabei besonders relevant und besticht durch ein großes Potenzial im Ausbau der Kundenkommunikation und -beziehung. Die E-Mail ermöglicht es Unternehmen, potenzielle Neukunden, aber auch Bestandskunden durch eine gezielte Ansprache an allen Touchpoints der Customer Journey zu erreichen. Zudem bietet die Nutzung der E-Mail zahlreiche Vorteile und ist hingegen aller Vorhersagen weiterhin eines der meist genutzten Tools in der heutigen Unternehmenskommunikation.

Unschlagbar macht sie dabei, neben der direkten Kundenansprache, die vergleichsweise geringen Kosten für das E-Mail-Marketing. Dabei ist die E-Mail ein sehr flexibles Tool, dass durch umfangreichen Gestaltungsfreiraum, einen hohen Grad an Automatisierung und diversen Möglichkeiten zur Personalisierung heraus sticht. Daher stellen wir Euch in diesem Blogartikel vor, welche E-Mails jedes Unternehmen versenden sollte, um die Kommunikation mit Kunden auf die nächste Ebene zu heben und so die Kundenbindung nachhaltig zu stärken.

 

Die wichtigsten E-Mails auf einen Blick

An welchen möglichen Touchpoints entlang der Customer Journey Unternehmen die E-Mail in der Kommunikation einsetzen sollten, zeigen wir Euch hier. Unsere Top acht E-Mails im Überblick:

  1. Double-Opt-In Mails
  2. Regelmäßige Newsletter
  3. Willkommensmails
  4. Transaktionsmails
  5. Erinnerungsmails
  6. Anlassbezogene E-Mails
  7. Support-E-Mails
  8. E-Mails zur Reaktivierung

1. Double-Opt-In Mails

Das Double-Opt-In-Verfahren, kurz DOI, ist ein automatisiertes Verfahren bei dem Unternehmen die explizite Zustimmung zur Verarbeitung personenbezogener Daten ihrer Kunden durch einen doppelstufigen Prozess einholen. Dabei muss der Kunde im ersten Schritt das Einverständnis auf der Unternehmens-Website bestätigen, daraufhin die Daten in einer E-Mail nochmals verifizieren und somit die Nutzung der Daten nochmals bestätigen.

Dieser Prozess ist nicht nur aus datenschutzrechtlichen Gründen sinnvoll und in Teilen gesetzlich vorgeschrieben (DSGVO), sondern sendet zudem ein positives Signal an den Kunden, der sich einerseits bewusst für die Datenfreigabe an das Unternehmen entscheidet und dadurch sicher sein kann, dass das Unternehmen seine Daten vertrauensvoll und in seinem Sinne nutzt. So beginnt die Kundenbeziehung mit gegenseitigem Einverständnis und Vertrauen.

 

2. Regelmäßige Newsletter

Wenn man über E-Mail-Marketing spricht, ist der Newsletter eine der ersten E-Mail-Kategorien, an die man denkt. Newsletter sind eine der vielseitigsten und am häufigsten versendeten E-Mails. Sie bilden für Unternehmen aus allen Branchen eine Plattform für die Unternehmenstätigkeit und werden meist in regelmäßigen Abständen an einen Teil oder den gesamten Kundenstamm versandt. Das Ziel eines Newsletters kann dabei stark variieren. Er kann beispielsweise das Ziel haben, die Kundenbindung zu stärken oder Kunden mit aktuellen Informationen, wie allgemeine Neuigkeiten zu Produkten oder ähnlichem, zu versorgen. Newsletter bilden für Unternehmen daher einen direkten Draht zum Kunden und eine gute Grundlage für die einfache und regelmäßige Kundenkommunikation. Ein weiterer Vorteil eines regelmäßigen Newsletterversands ist die Möglichkeit, umfangreiche Daten über Kundenwünsche zu gewinnen.

Regelmäßige Newsletter

Bild 1: Beispiel eines Newsletters unseres Kunden Bau+Hobby

 

3. Willkommensmailings

Im Anschluss sollte eine Willkommens-E-Mail oder eine Willkommens-Strecke mit mehreren E-Mails an neue Newsletterabonnenten versendet werden. Sie bilden den ersten Eindruck in der zukünftigen Kommunikation und Beziehung zwischen dem Unternehmen und dem Kunden, daher ist eine ausgearbeitete und zeitlich gut geplante E-Mail (Strecke) sehr wichtig.

Eine Willkommensmail ermöglicht es einerseits, dem Abonnenten das Unternehmen näher zu bringen und andererseits den Wert, sowie das Leistungsversprechen nochmals hervorzuheben. Entscheidend ist neben dem Inhalt auch der Versandzeitpunkt der Willkommensmail. Meist folgt diese direkt auf das DOI und wirkt so als “Aktivierer”. Inhaltlich sollte die Willkommensmail, um das Leistungsversprechen des Unternehmens nochmals hervorzuheben, aktivierende CTAs mit weiterführenden Hinweisen auf die Website des Unternehmens und zu Produkten sowie Branding Elemente enthalten. Um ein positives Gefühl zu vermitteln sind zudem Personalisierungen sehr wichtig und können gegebenenfalls noch durch Gutscheine oder Rabatte als Incentives unterstützt werden. So werden die Vorteile der Beziehung zum Unternehmen nochmals verdeutlicht.

Bild 2: Beispiel einer Willkommensstrecke unseres Kunden Baby Walz

 

4. Transaktionsmailings

Diese E-Mail-Kategorie beinhaltet unter anderem Anmelde- und Bestellbestätigungen, Lieferbestätigungen oder Statusmeldungen für Kunden. Sie werden fast immer automatisiert versandt. Transaktionsmails stechen durch ihre überdurchschnittlichen Öffnungs- und Klickraten hervor. Diese bestätigen die hohe Relevanz für Kunden. Durch die direkte Verbindung zu einer Aktion des Kunden und der dadurch entstehenden Aufmerksamkeit, bieten Transaktionsmails ein großes Marketingpotenzial. Sie können für das Cross-Selling weiterer Produkte genutzt werden oder Rabatte für kommende Bestellungen oder Services enthalten.

 

5. Einnerungsmailings

Eine weitere E-Mail-Kategorie, die meist automatisiert versandt wird, sind Erinnerungs- oder Nachfassmailings. Diese E-Mails werden beispielsweise bei einem Warenkorb-Abbruch, als Erinnerung an ein Event oder zu einer Buchung verschickt. Sie stärken die Kundenbindung durch die unerwartete Aufmerksamkeit des Unternehmens und den zielgerichteten Einsatz von Personalisierungen. Durch Gutscheine, Rabatte oder weiterführende Kaufempfehlungen wird die Relevanz und die Aufmerksamkeit der Kunden noch verstärkt. Im Rahmen der Nachfassmailings können beispielsweise Umfragen zum Kaufprozess ergänzt werden. Zudem bieten sie ein umfangreiches Cross-und Up-Selling-Potenzial, beispielsweise versenden Fluggesellschaften häufig kurz vor Reiseantritt eine Erinnerungsmail mit exklusiven Angeboten, wie einem Upgrade.

 

6. Anlassbezogene E-Mails

Anlassbezogene E-Mails sind eine wunderbare Art, die Kundenbindung zu stärken. In dieser E-Mail-Kategorie geht es um Trigger E-Mails, die beispielsweise zu Geburtstagen, Jubiläen oder Namenstagen versendet werden können. Durch ihren hohen Automatisierungsgrad und die Nutzung wiederverwendbarer Templates sind sie für Unternehmen besonders effektiv und kostengünstig. Für den Kunden stellen sie eine individuelle Aufmerksamkeit dar, die einen positiven Eindruck hinterlässt und durch eingebundene Geschenke in Form von Gutscheinen, Rabatten oder kreativen Angeboten ein wirksames Incentive verkörpern.

Anlassbezogene E-Mails

Bild 3: Beispiel einer Geburtstagskampagne unseres Kunden bonprix

 

7. Support-E-Mails

Support-E-Mails enthalten direkte Hilfsangebote vom Unternehmen für den Kunden. Diese können Kontakte zum persönlichen Support-Mitarbeiter, Anleitungen für Produkte, Listen neuer Funktionen oder Updates enthalten. Diese E-Mails können automatisiert versendet werden und signalisieren dem Kunden, dass das Unternehmen besonderen Wert auf Service legt und jeder Kunde relevant ist. Eine weitere Art von Support-E-Mails können Transaktionsmails zu Benachrichtigungen über den Service-Status oder die Kontaktanfrage sein.

 

8. E-Mails zur Reaktivierung

Inaktive Kunden bilden oftmals einen großen Teil eines E-Mail-Verteilers. Daher lohnt es sich, diese Kundengruppe durch gezielte und personalisierte Mailings zu reaktivieren. Je nach Zielgruppe gibt es dabei verschiedene Varianten der Reaktivierung. Dazu gehören neben personalisierten Gutscheinen oder Sonderangeboten auch Umfragen, die nach dem Grund für die Inaktivität des Kunden fragen oder ein generelles Stimmungsbild des Kunden erfassen wollen und so das Interesse des Unternehmens signalisieren. Denn häufig haben Kunden, bei der Vielzahl von E-Mails, die sie täglich erhalten, das Unternehmen oder dessen Newsletter schlicht vergessen. Durch Reaktivierungsmails kann so geschickt wieder auf das Unternehmen und dessen Vorteile aufmerksam gemacht werden.

E-Mails zur Reaktivierung

Bild 4: Beispiel einer Reaktivierungsstrecke unseres Kunden EMP

 

Fazit

E-Mails bieten für Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, um Kunden gezielt anzusprechen und die Beziehung zu ihnen nachhaltig zu stärken. Ob es dabei um gezielte Aufmerksamkeiten wie eine anlassbezogene E-Mail zum Geburtstag geht, eine Transaktionsmail zur Versandbestätigung eines Produktes oder den wöchentlichen Newsletter mit aktuellen Neuigkeiten und Aktionen: Dem Einsatz von E-Mails sind keine Grenzen gesetzt.

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