Was macht eine gelungene E-Mail-Betreffzeile aus? Wir haben die 5 wichtigsten Tipps für Euch! - Titelbild

Der erste Eindruck zählt – auch im E-Mail-Marketing. Ist die Betreffzeile nicht interessant, irreführend oder gar langweilig, werden E-Mails nicht geöffnet, sondern direkt in den Papierkorb geschoben. Das ist dann das Ende einer jeden E-Mail-Marketing-Kampagne, denn werden die Mailings nicht geöffnet, hilft auch die beste inhaltliche Gestaltung nicht weiter. Daher ist es umso wichtiger die Betreffzeile auf den Punkt zu bringen und so zu formulieren, dass sie die Empfänger zum öffnen anregt.

Hier sind die fünf wichtigsten Anforderungen an eine gelungene E-Mail-Betreffzeile:

  • Den Inhalt des Mailings auf den Punkt bringen
  • Auf die Länge kommt es an
  • Spam Wörter vermeiden
  • Den Preheader richtig nutzen
  • Tests & der passende Absender

1. Den Inhalt des Mailings auf den Punkt bringen

Die Betreffzeile muss den Empfänger der E-Mail überzeugen. Daher muss die Betreffzeile den relevanten Inhalt der E-Mail wiedergeben und so das Interesse des Empfängers gewinnen. In der Betreffzeile sollte der wichtigste Inhalt immer zu erst genannt werden. Hier ist die Relevanz aus Sicht des Empfängers entscheidend. Geht es beispielsweise um den Betreff eines Newsletters eines Versandhändlers, der einen Rabatt von 20% auf Sommermode bewirbt sollte der Betreff so lauten: 20% Rabatt auf Sommermode. Hier ist die Information über den Rabatt für den Empfänger am relevantesten.
Um den Anreiz zur Öffnung noch weiter zu erhöhen, sollte eine zeitliche Begrenzung des Angebots eingebaut werden.

Eine Betreffzeile sollte also immer als Handlungsaufforderung an den Empfänge gesehen werden. Um noch mehr Aufmerksamkeit durch den Inhalt der Betreffzeile zu generieren, können Personalisierungen und der richtige Einsatz von Satzzeichen helfen. Satzzeichen können hierbei Spannung aufbauen, durch einen Doppelpunkt, oder durch ein Ausrufezeichen die getroffene Aussage noch verstärkt werden. Bei Personalisierungen sollte beachtet werden, dass auch die Inhalte der E-Mail personalisiert werden sollten. Um den Inhalt der Betreffzeile etwas lockerer zu gestalten kann auch der Einsatz von Unicode Symbolen genutzt werden. Allerdings ist hier erfahrungsgemäß weniger mehr, da zu viele Symbole schnell kitschig wirken können.

2. Die Länge der Betreffzeile

Bei der Länge ist es sehr wichtig die Betreffzeile so anzulegen, dass sie auf möglichst vielen Geräten und E-Mail-Providern komplett angezeigt wird, denn zusätzliche Zeichen werden einfach abgeschnitten. Dies gilt vor allem bei den mobilen Geräten wie Smartphone & Co. die immer häufiger genutzt werden um E-Mails zu lesen. Daher gilt: in der Kürze liegt die Würze und je weniger Zeichen verwendet werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Betreffzeile abgeschnitten wird.

Es gibt verschiedenste Empfehlungen zur passenden Zeichenanzahl, diese variieren zwischen ca. 20 und 60 Zeichen. Basierend auf unseren Erfahrungen im E-Mail-Versand, empfehlen wir 30 – 40 Zeichen zu verwenden. Beispielhaft haben wir für Euch eine Übersicht der aktuellen Betreffzeilen-Längen zusammengestellt:

Tabelle zu E-Mail-Providern und deren Zeichenanzahl der Betreffzeile.

3. Spam-Wörter vermeiden

Damit die E-Mail nicht direkt im Spam-Ordner landet, muss bei der Erstellung der Betreffzeile nicht nur auf Länge und den Inhalt geachtet werden, sondern auch darauf, Formulierungen und Wörter zu vermeiden, die von den E-Mail-Programmen als Spam einstuft werden könnten. Am wichtigsten ist es, doppelte Satzzeichen und durchgängige Großschreibung zu vermeiden. Da alle E-Mail-Programme unterschiedliche SPAM-Filter haben, gibt es hier Unterschiede. Begriffe die vermieden werden sollten, sind zum Beispiel: Garantiert, kostenlos, sparen, kein Risiko, Konto-Status und viele mehr. Eine Übersicht der wichtigsten SPAM-Begriffe findet Ihr hier.

4. Den Preheader richtig nutzen

Den Preheader als Verlängerung der Betreffzeile nutzen um so, trotz der begrenzten Zeichenzahl, noch mehr Informationen für den Empfänger sichtbar zu platzieren. Nicht jedes E-Mail-Programm zeigt den Preheader an, trotzdem sollte man ihn nicht außer acht lassen. Vor allem auf Smartphones werden Preheader fast immer angezeigt, sodass sie durch ihn die deutlich kürzeren Betreffzeilen der mobilen Darstellung verlängern können. Ein weiterer Punkt, der für die inhaltliche Füllung des Preheaders spricht ist, dass E-Mail-Programme ansonsten automatisch Textteile aus der E-Mail im Preheader platzieren. Die Länge der Preheader liegt, je nach Programm, bei ca. 100 Zeichen. E-Mail-Programme bzw. -systeme, die Preheader anzeigen, sind zum Beispiel Gmail von Google, Microsofts Outlook, Android Mail , IPhone Mail und Yahoo.

5. Tests & der passende Absender

Um möglichst viel Empfänger zu erreichen, kann man mit verschiedenen Tests im Vorfeld herausfinden, ob die Betreffzeile passend ist und die gewählte Zielgruppe im Verteiler anspricht. Hierfür werden von den E-Mail-Providern einerseits so genannte “Spam-Tests” angeboten, mit denen man vor dem Versand prüfen kann, ob eventuell Formulierungen angepasst werden sollten. Desweiteren können A/B-Tests dabei helfen, den richtigen Betreff zu wählen. Hierbei werden zum Beispiel an 5 % der Empfänger Betreff 1 gesendet und an weitere 5 % der Betreff 2. Das System errechnet dann, welche Betreffzeile mehr Öffnungen generiert hat und versendet dann die E-Mail mit dem besseren Betreff an den Rest des Verteilers. Um einen reibungslosen Versand zu garantieren sind auch ein vertrauenswürdiger Absender, der Versand über einen sicheren Server und eine gepflegte Kontaktliste, um die Bounce Rates zu minimieren, essentiell wichtig.

Fazit

Als der kleinste Teil einer E-Mail, hat der Betreff doch einen großen Einfluss auf den Erfolg dieser. Es ist nicht einfach damit getan einen Rabatt oder einen monatlichen Newsletter anzukündigen. Es gibt viele kleine Stolpersteine bei der Erstellung der bestmöglichen Betreffzeile. Wenn man bei der Erstellung unsere 5 Tipps beachtet, steht dem Erfolg allerdings nichts mehr im Wege. Als E-Mail-Marketing Experte helfen wir Euch gerne bei der Erarbeitung der passenden E-Mail-Marketing-Kampagne. Ihr erreicht uns direkt über unser Kontaktformular.

Ihr möchtet noch etwas tiefer in das Thema eintauchen? Dann findet Ihr hier einen spannenden Blog-Artikel mit “18 Beispielen für überzeugende E-Mail-Betreffzeilen”.

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